Neues Hobby: Perlenhäkeln

Es ist sicher nicht gerade das männlichste Hobby, aber das sind Handarbeiten selten: Perlenhäkeln. Vor Jahren wollte ich das schon lernen, war damals aber zu blöd dazu. Ich habe es partout nicht hinbekommen und dann einfach wieder aufgegeben. Ende vergangener Woche hat es mich dann aber wieder gepackt und ich wollte es erneut versuchen. Dazu habe ich mir reichlich Anleitungen gesucht. Anschließend musste ich feststellen, dass keine meiner fünf Häkelnadeln für die Technik geeignet war. Also habe ich mir noch eine 1,25 mm und eine 1,50 mm Nadel dazu gekauft. Mit der 1,25 funktioniert es hervorragend.

Und so ist von Freitag bis Sonntag ein erstes Armband entstanden:

schlauchkette_20130519Das hat mir viel Spaß gemacht und ich bin vom Ergebnis richtig begeistert. Darum habe ich letzte Nacht noch einen Schlüsselanhänger gehäkelt:

schlüsselanhänger_20130521Als nächstes folgt eine schwarz/weiße Kette, für die ich mir auf www.perlenhaekeln.de ein Muster ausgesucht habe. Im Moment bin ich noch dabei die 2,5 mm Rocailles aufzufädeln.

Das schwierigste an dieser Technik ist ganz klar der Anfang. Aber danach geht’s wirklich leicht. Falls also irgendwer Lust bekommen sollte, das ebenfalls zu versuchen: Nur nicht so schnell aufgeben wie ich vor ein paar Jahren 

Mit der kostenlosen Software jbead lassen sich übrigens ganz leicht Vorlagen erstellen. Auch das macht schon eine Menge Freude und ich denke, dass ich über kurz oder lang einige meiner Kreationen hier veröffentlichen werde.

 

 

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Project Euler

Aller Anfang ist schwer. Auch beim Erlernen von Programmiersprachen. Zwar gibt es meist viele Anleitungen im Internet und auch reichlich Bücher, die einem Schritt für Schritt erklären wie’s funktioniert, aber einfach nur abtippen reicht irgendwann nicht mehr. Dann steht man schnell vor der Frage “Was soll ich jetzt programmieren?” Der eine oder andere lernt eine Programmiersprache vielleicht nur deshalb, weil er gerne eine ganz bestimmte Aufgabe mit dem fertigen Programm erledigen möchte. Aber bis dahin kann es ein langer Weg sein. Und die ersten Programme sind mit Sicherheit weder die effizientesten, noch sind sie gut strukturiert. Jedenfalls, sofern man nicht bereits eine andere Programmiersprache beherrscht.
Man erreicht beim Lernen von Programmiersprachen schnell einen Punkt, an dem man sich denkt “Was soll ich bloß als Übung programmieren?”. Und genau da kommt Project Euler ins Spiel.

Das ist eine Webseite mit über 400 mathematischen Problemen, die es zu lösen gilt. Die Aufgaben variieren stark in ihrer Komplexität und behandeln die verschiedensten Themen. Mal geht es um Brüche, mal um Primzahlen, Fibonacci Zahlen etc. pp. Einige Aufgaben verbinden verschiedene Themen, andere knüpfen aneinander an. Aber alle sind so gestaltet, dass sie  von Normalsterblichen nur mit Hilfe eines Computers gelöst werden können, sofern man nicht Stunden oder Tage mit den Berechnungen beschäftigt sein will.

Viele (wenn nicht sogar alle) der Aufgaben lassen sich mit Brute Force Methoden lösen, wobei man alle Möglichkeiten durchprobiert, bis man die Lösung gefunden hat. Allerdings sind die Aufgaben so gestellt, dass sie mit einem geeigneten Algorithmus in weniger als einer Minute von einem durchschnittlichen Computer gelöst werden können.

Das ist manchmal gar nicht so einfach, wenn einem – wie mir – das Verständnis für komplexe mathematische Probleme (insbesondere aus dem Bereich der Zahlentheorie) fehlt. Also löse ich viele Aufgaben mit Brute Force und hoffe, dass mein Computer keine halbe Stunde rechnen muss.

Ich habe letztes Jahr ein paar der Probleme mit Python gelöst und bin vor Kurzem dazu übergegangen, weitere Probleme mit Java zu lösen. Meinen aktuellen Fortschritt könnt ihr rechts unten verfolgen.

Problem 1

Multiples of 3 and 5

If we list all the natural numbers below 10 that are multiples of 3 or 5, we get 3, 5, 6 and 9. The sum of these multiples is 23.

Find the sum of all the multiples of 3 or 5 below 1000.

Zu deutsch:

Vielfache von 3 und 5

Wenn wir alle natürlichen Zahlen unter 10 auflisten, die Vielfache von 3 und 5 sind, bekommen wir 3, 5, 6 und 9. Die Summe dieser Vielfachen ist 23.

Finde die Summe aller Vielfachen von 3 oder 5 unter 1000.

Das ist – wie ich finde – die leichteste der Aufgaben, die ich mir bisher angesehen habe.

Hier meine Lösung in Python:

  1. def main():
  2.     a = 0
  3.     for i in range(1000):
  4.         if i%3 == 0:
  5.             a+=i
  6.         elif i%5 == 0:
  7.             a+=i
  8.         else:
  9.             a+=0
  10.     print(a)
  11.  
  12. if __name__ == "__main__":
  13.     main()

Und hier meine Lösung in Java:

  1. public class PEP1 {
  2.     public static void main(String[] args) {
  3.         long start = System.currentTimeMillis();
  4.  
  5.         int a=0;
  6.         for(int i=0; i<1000; i++) {
  7.             if(i%3 == 0 || i%5 == 0) {
  8.                 a+=i;
  9.             }
  10.         }
  11.         System.out.println("Solution: " + a);
  12.  
  13.         long end = System.currentTimeMillis();
  14.         System.out.println("Execution time: " + (end-start) + "ms");
  15.     }
  16. }

Das Ergebnis lautet 233168 und es dauert 0 ms zu berechnen.

Ich werde in nächster Zeit weitere meiner Lösungen präsentieren, aber nicht alle, da ich mir für einige etwas Hilfe gesucht habe, da ich partout nicht auf den richtigen Algorithmus gekommen bin, oder die Aufgabe einfach missverstanden habe.

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Seifenrechner – jetzt auch offline

Mein Seifenrechner ist jetzt seit fast zwei Monaten online und wird anscheinend gern genutzt. Dafür braucht man aber eine Internetverbindung (in der heutigen Zeit sicher kein großes Problem mehr). Was aber, wenn das Internet mal ausfällt und man trotzdem seifeln will? Entweder greift man auf notierte/ausgedruckte Rezepte zurück und ist frustriert, dass man nichts neues versuchen kann, oder man wartet bis das Internet wieder läuft. Jetzt nicht mehr:

Wie ich bereits schrieb, lerne ich derzeit Java und wollte als “Übung” einen Seifenrechner erstellen, den man offline nutzen kann. Der ist jetzt fertig und funktioniert wie er soll. Zumindest macht es auf den ersten Blick den Anschein.

Die Auswahl an Fetten/Ölen ist stark begrenzt, lässt sich aber erweitern, indem man die .jar-Datei mit einem Archivmanager wie 7-zip öffnet und die fette.xml mit einem Texteditor bearbeitet. Ich habe auch auf Extras wie Etikettenvordrucke, INCI-Bezeichnung etc. verzichtet. Diese Version berechnet nur die benötigte Flüssigkeits- und Laugenmenge. Also insgesamt wirklich rudimentär.
Aber probiert’s einfach mal aus.

Download: Seifenrechner.jar (17,9 kB), plattformunabhängig, JRE (min. Version 6) wird benötigt
Die Icons stammen aus dem “Farm Fresh Iconset” und sind von Fatcow Web Hosting

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Ich programmier die Welt wie sie mir gefällt

Seit ich am Computer daddeln kann faszinieren mich die Möglichkeiten, was man alles mit einem Computer für Computer erstellen kann. Also auch das Erstellen eigener Programme. Ich habe allerdings sehr lange gebraucht, um mich mit Programmieren zu beschäftigen. Das, was ich damals im Informatik-Unterricht in der Schule gelernt habe, war leider nicht zu viel zu gebrauchen. Es bot lediglich einen Einstieg, um zu verstehen, was beim Programmieren passiert, wie das abläuft und was dafür nötig ist. Mit DOSLOGO & WinLOGO, JavaHamster, WinAli und ähnlichem war man in seinen Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt. Als wir mit Hilfe von BlueJ damals mehr oder weniger richtig in Java programmiert haben, wuchs mein Interesse immer weiter. Nur war mir Java zu der Zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Ich konnte ein bisschen damit herumrechnen und öde Texte auf den Bildschirm zaubern. Das war’s.

Glücklicherweise war das aber auch gerade die Zeit, in der das Internet immer mehr Einzug in private Haushalte hielt. Also wollte ich Webseiten “programmieren”. In der BRAVO ScreenFun gab es dazu auch eine kleine Einführung, sowie eine Buch-Empfehlung. Ich habe mich dann in die Materie eingelesen und fleißig Webseiten erstellt, deren Quelltext eigentlich nur durch FrontPage hätte schlechter gestaltet werden können. Aber was soll’s? Ich konnte die Ergebnisse sofort begutachten. Ohne stundenlanges Kompilieren oder viel Geld für eine IDE auszugeben.

Kurz darauf gab es wieder eine interessante Buch-Empfehlung. Diesmal ging es um Programmieren im Allgemeinen. In dem Buch wurden die Sprachen BASIC, QBASIC, VB, VBA, C++ und Java vorgestellt und dem Leser anhand kleiner Tutorials näher gebracht. Die wurden mir aber schnell langweilig, weil ich nicht wusste wie man damit eine GUI erstellt.

Schließlich bin ich bei PHP gelandet. Das konnte ich mit meinem Wissen über HTML & CSS hervorragend kombinieren. JavaScript wurde damals von vielen Benutzern aus Sicherheitsgründen deaktiviert und stellte somit keine Option für mich dar.
Dank XAMPP ist es kein Problem PHP-Code, der einen Server zur Ausführung benötigt, lokal auf dem eigenen Rechner auszuführen. Super Sache.

Mittlerweile bin ich aber an einem Punkt angelangt, an dem ich bestimmte Anwendungen erstellen möchte, die aber nicht auf meinem Server ablegen will. In einigen Fällen ist das auch einfach nicht sinnvoll oder überhaupt möglich.
Es stellt sich nur die Frage, welche Sprache man dafür wählt. Und in genau dem Dilemma stecke ich gerade.

Python
Schöne Sprache, leicht zu lernen. Mit Tkinter lassen sich auch relativ leicht GUIs erstellen. Bereitet mir aber Schwierigkeiten bei der Weitergabe der Programme an Windows-User.

C
Weit verbreitet, sehr mächtig, recht kompliziert und schon ziemlich alt. Hab mich bisher nicht ernsthaft dran getraut.

C#
Junge, moderne Sprache, die auf C basiert. Allerdings kommt sie aus dem Hause Microsoft und ist deshalb für mich als Linux-User uninteressant.

C++
Quasi Nachfolger von C, ebenfalls sehr mächtig und weit verbreitet, aber auch kompliziert. Ich habe angefangen C++ und auch Qt zu lernen, komme aber bisher noch nicht so recht damit klar. Außerdem habe ich auch hier wieder Probleme beim Kompilieren meiner Programme für Windows.

Java
Sehr weit verbreitet, ist auf sehr vielen Computern vorhanden. Bislang hat mir Java gar nicht zugesagt, aber seit ich vor ein paar Tagen damit angefangen habe, ändert sich meine Meinung nach und nach. Die Erstellung von GUIs empfinde ich als einfacher als bei Python oder C++ und solange ich keine systemspezifischen Methoden benutze, sollte ich keine Probleme mit Windows bekommen. Allerdings finde ich sowohl Eclipse, als auch NetBeans ziemlich verwirrend. Was aber daran liegen könnte, dass ich bislang nicht wirklich mit IDEs gearbeitet habe.

Fazit: Ich lerne jetzt erstmal Java und gucke, wo es mich überall hinführt und gehe dann weiter in Richtung C++. Programmieren zu können kann manchmal sehr nützlich sein. Auch wenn man es (so wie ich) nur auf einem relativ niedrigen Level (nämlich als Hobby) kann.

Warum überhaupt das Ganze? Nun, aktuell möchte ich meinen Seifenrechnern auch denen zur Verfügung stellen, die nicht 24/7 online sind bzw. sein können. Und je mehr ich dazu lerne, umso mehr Möglichkeiten werden sich mir bieten. Es gibt schließlich immer mal Situationen, in denen man bestimmte Vorgänge mit einem kleinen Programm beschleunigen möchte.

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Vernissage “Im Augenblick des Hier und Jetzt” am 08.03.2013

Gestern fand die Vernissage zur angekündigten Ausstellung “Im Augenblick des Hier und Jetzt” im Kurhaus Bad Hamm statt. Ich fand, sie war ein voller Erfolg. An dieser Stelle möchte ich mich bei den vielen Besuchern für ihr Erscheinen und ihr Interesse an den Bildern bedanken. Ganz besonderer Dank geht an meine Familie, die in jeder Lebenslage für mich da ist und mich – wo es nur geht – unterstützt; an meinen Freund Nicolai, durch den ich überhaupt erst zur Malerei gekommen bin; an Carmen, die uns diese Ausstellung ermöglicht hat; und an Pfarrer Haitz, für seine wundervolle Eröffnungsrede. Vielen lieben Dank!

Ich bedanke mich außerdem für die viele positive Resonanz auf meine Bilder. Insbesondere für das rege Interesse an meinem einzigen unverkäuflichen Bild:

bild002

Es war auch ein Reporter vom Westfälischen Anzeiger vor Ort, der einen Artikel zur Ausstellung veröffentlichen wird. Diesen werde ich hier noch nachreichen.

Die Bilder können noch bis zum 05.05.2013 während der Öffnungszeiten des Kurhauses betrachtet werden. Ihr findet sie aber auch in meiner Galerie ebenso wie ein paar Impressionen zur Ausstellung.

//edit März 09, 2013 2:42:30 PM:

Hier wie versprochen die Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger Hamm:

Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger Hamm vom 05.03.2013

Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger Hamm vom 05.03.2013

Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger Hamm vom 09.03.2013

Zeitungsartikel aus dem Westfälischen Anzeiger Hamm vom 09.03.2013

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Seifenrechner

Mein Seifenrechner ist endlich soweit fertig, dass ich ihn online stellen konnte. Bislang gab es eine sehr abgespeckte Version davon, mit der man lediglich die zur Seifenherstellung benötigte Lauge berechnen konnte und selbst das funktionierte nicht richtig. Bei der aktuellen Version ist es möglich, sich zu registrieren, um erstellte Rezepte speichern und später ggf. bearbeiten zu können. Nicht registrierte Benutzer müssen ihre Rezepte nach der Berechnung rauskopieren.

Bislang kannte ich nur den Seifenrechner von Naturseife.com. Die Seite wurde aber seit langem nicht mehr aktualisiert und dem Rechner fehlen einige Bequemlichkeits-Features. Man kann damit zwar auch hervorragend arbeiten, jedoch befürchte ich, dass die Seite irgendwann einfach offline sein könnte und es somit keinen deutschen Seifenrechner mehr gäbe.

Ein weiterer Vorteil meines Seifenrechners ist, dass er jQuery Mobile benutzt und somit auch auf Smartphones und Tablets funktionieren sollte. Somit muss man das Rezept nicht zwangsläufig ausdrucken oder einen Computer in der Seifenküche stehen haben.

So ganz vollständig ist der Rechner aber noch nicht. Es fehlen beispielsweise ein paar der INCI-Bezeichnungen für die Fette und Öle. Ich habe aber bereits vorgesorgt: Sollte jemand Fehler finden, Anregungen haben oder INCI-Bezeichnungen kennen etc., können diese unter bugs.madman-maniac.de gemeldet werden.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer aus dem Schnugis Forum, die die erste Version meines Seifenrechners fleißig getestet und immer wieder neue Ideen geliefert haben. Ohne sie wäre der Seifenrechner sehr viel weniger umfangreich.

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Im Augenblick des Hier und Jetzt

Eines meiner Hobbys ist die Acryl-Malerei. Meine Werke findet ihr natürlich hier in meiner Galerie. Zu diesem Hobby bin ich durch meinen Freund Nicolai gekommen. Kunst – egal ob Musik oder Malerei – liegt irgendwie in seiner Familie. Denn auch seine Tante, Carmen Preuß, malt (vorwiegend Aquarelle). Und dadurch haben wir jetzt die Möglichkeit, unsere Bilder zusammen mit ihren im Kurhaus Bad Hamm auszustellen.

Vom 07.03. bis zum 05.05.2013 werden dort unsere Bilder zu sehen sein.

Die Ausstellung läuft unter dem Motto Im Augenblick des Hier und Jetzt.

Weitere Infos gibt es auf der Seite von Frau Preuß.

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Minecraft hasst mich

Seit einem halben Jahr spiele ich nun Minecraft. Bisher war alles tutti. Keine gravierenden Fehler, keine Abstürze, jede Menge Spaß. Ich habe eine Hauptkarte, an der ich seit Beginn herumbastel. Hier und da ein paar Gebäude, reichlich Minen, Felder, Redstone-Techniken etc. pp.
Da ich mich aber auch ein wenig in der Welt umsehen will, habe ich angefangen, ein Schinensystem zu bauen. Zweigleisig natürlich, für Hin- und Rückweg. Sogar Minen habe ich damit verbunden. Dummerweise braucht man dafür eine ganze Menge Material und da ich den größten Teil weit über dem Boden gebaut habe, bestand immer die Gefahr, herunterzufallen und zu sterben. Vor ein paar Tagen habe ich deswegen in den Creative-Modus gewechselt, um schneller bauen zu können. So konnte ich auch bis zu neuen Kontinenten vordringen. Soweit war alles in Butter.
Gestern habe ich dann angefangen, einen Teil unter Wasser zu bauen. Mit Glaswänden und -dach. Schöne Perspektive. Als ich heute daran weiterbauen wollte, war ein Teil verschwunden. Nein, nicht ein Teil der Strecke bzw. des Schachts. Ein Teil der Karte

Chunk-Fehler MinecraftEin Chunk-Fehler. Na super. Weit weg fliegen, in der Hoffnung, dass der Map-Generator zur Vernunft kommt, seinen Fehler einsieht und den Chunk doch wieder lädt, hat nicht geholfen. Im Gegenteil. Es wurde schlimmer…

Minecraft Map-FehlerDie Map ist hinüber. Vollkommen unbrauchbar geworden. Sehr schade, wenn man bedenkt, wie lange ich daran schon gebaut habe.

Na ja, dann muss ich wohl von vorne anfangen und hoffen, dass das nicht nochmal passiert.
Ich benutze übrigens die Version 1.4.7 mit OptiFine und dem MeineKraft Texture-Pack von HoneyballLP. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwas davon für die Fehler verantwortlich ist. In meiner zweiten Map, die ich nur gelegentlich mal spiele, habe ich keine Fehler. Der einzige Unterschied zwischen den beiden ist der Spielmodus.

*seufz*

 

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WebDAV unter Ubuntu Server 10.04 LTS (Lucid Lynx) installieren

Ich habe gestern die verschiedensten Anleitungen durchprobiert, um WebDAV auf meinem Server zu installieren. Alle mit dem Ergebnis, dass ich mich zwar anmelden konnte, mir das Erstellen von Dateien und Ordnern aber verweigert wurde. Und das, obwohl ich vorhandene Dateien lesen, bearbeiten und löschen durfte. Ich bekam beim Erstellen neuer Dateien/Ordner immer den Fehler “403 Forbidden”. Heute bin ich beim Durchsehen des Error-Logs dann drauf gekommen, wo der Fehler liegt. Es fehlte EIN Zeichen in der Konfiguration! Ein simpler Slash hat gefehlt.

Darum hier jetzt eine kurze Anleitung im Schnellverfahren ohne große Erklärungen, wie man WebDAV unter Ubuntu Server 10.04 LTS installiert:

Zunächst einmal müssen die entsprechenden Apache-Module aktiviert werden:

  1. root@server:~# a2enmod dav
  2. root@server:~# a2enmod dav_fs
  3. root@server:~# a2enmod authn_file

Dann brauchen wir ein Verzeichnis, das für WebDAV freigegeben werden soll:
  1. root@server:~# mkdir /var/webdav
  2. root@server:~# chown www-data:www-data /var/webdav
  3. root@server:~# chmod 770 /var/webdav

WebDAV-Konfiguration hinzufügen:
  1. root@server:~# vi /etc/apache2/sites-available/webdav

  1. <VirtualHost XXX.XXX.XXX.XXX:443> # Durch IP-Adresse des Servers ersetzen
  2.     ServerName webdav.deinedomain.tld
  3.     ServerAdmin webmaster@localhost
  4.  
  5.     SSLCertificateFile /path/to/cert.file
  6.     SSLCertificateKeyFile /path/to/key.file
  7.  
  8.     <IFModule mod_ssl.c>
  9.         SSLEngine on
  10.         SetEnvIf User-Agent ".*MSIE.*" nokeepalive ssl-unclean-shutdown
  11.     </IfModule>
  12.  
  13.     #webdav
  14.     Alias / "/var/webdav/"
  15.     <Directory "/var/webdav/">
  16.         Options Indexes MultiViews FollowSymlinks
  17.         AllowOverride None
  18.         Order allow,deny
  19.         allow from all
  20.     </Directory>
  21.  
  22.     <Location />
  23.         DAV on
  24.  
  25.         AuthType Basic
  26.         AuthName WebDAV
  27.         AuthUserFile /path/to/userfile
  28.         Require valid-user
  29.  
  30.         <Limit PUT POST DELETE PROPFIND PROPPATCH MKCOL COPY MOVE LOCK UNLOCK>
  31.             Require valid-user
  32.         </Limit>
  33.  
  34.         RewriteEngine off
  35.     </Location>
  36. </VirtualHost>

Für mich entscheidend waren die beiden Zeilen direkt unter #webdav. Dort müssen die Pfade mit einem Slash enden.
Wie man SSL-Zertifikate erstellt, erkläre ich an dieser Stelle nicht. Dazu verweise ich einfach mal auf OpenSSL.

Weiter im Text. Noch passiert nämlich gar nichts. Erstmal muss die Konfiguration verfügbar gemacht werden:

  1. root@server:~# ln -s /etc/apache2/sites-available/webdav /etc/apache2/sites-enabled/webdav

Außerdem brauchen wir noch berechtigte Benutzer:
  1. root@server:~# htpasswd -c /path/to/userfile username

Man wird darum gebeten, dem User ein Passwort zu geben und dieses noch einmal zu bestätigen. Sollte vom Anlegen normaler Unix-Benutzer etc. bekannt sein. Die Option -c muss nur beim ersten Mal angegeben werden, damit wird die Datei userfile neu erstellt. Das heißt im Umkehrschluss, wenn die Datei schon existiert und ggf. Benutzerdaten enthält und man die Option -c benutzt, werden alle bisherigen Benutzer gelöscht, da die Datei überschrieben wird. Die Datei braucht noch passende Rechte:
  1. root@server:~# chown root:www-data /path/to/userfile
  2. root@server:~# chmod 640 /path/to/userfile

Nach einem Neustart des Apache sollte alles funktionieren:
  1. root@server:~# service apache2 restart

Nun sollte man das WebDAV-Verzeichnis mounten können.

Denkt daran, eure Pfade, IP-Adressen, Benutzer, Gruppen etc. eurer Konfiguration anzupassen. Und legt die Datei userfile nicht in das WebDAV-Verzeichnis!

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Anleitung ein wenig weiterhelfen.

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Weiter geht’s…

Nachdem ich vorhin durch aktualisieren einiger Pakete auf meinem Server die Konfiguration vom Apache leicht zerschossen habe, ist die Seite nach einem kleinen Ausfall wieder da. Es hätte schlimmer kommen können.
Ich habe nun auch noch ein paar weitere Plugins installiert, so dass jetzt auch mein Amazon-Wunschzettel angezeigt wird (mir wäre ein einfacher Button wie bei PayPal besser gefallen, aber sowas scheint es nicht zu geben). Auch meine Beiträge von Google+ sollte nun automatisch importiert werden. Das könnte ich natürlich testen, indem ich irgendwas sinnloses schreibe, aber dann müsste ich den Beitrag wieder löschen und das ist mir jetzt zu doof.

Es folgen noch weitere Einstellungen und statische Seiten. Nebenbei muss mein Mailserver auch noch ordentlich zum Laufen gebracht werden (senden geht schon, aber neue Mails werden noch auf meinem alten Webspace empfangen; da warte ich einfach noch die paar Tage, bis der abgeschaltet wird).

Wundert euch also nicht allzu sehr, wenn in den nächsten Tagen die Seite kurzzeitig nicht erreichbar ist. Dann bastel ich gerade daran herum. In dem Fall einfach fünf Minuten später noch einmal versuchen.

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