Was kann man noch gefahrlos essen?

Ich habe das Gefühl, dass es immer schlimmer mit der Ernährung wird. So vieles, was früher als gesund galt, soll heute besser gemieden werden. Plötzlich ist alles ungesund. Und das nicht nur in großen Mengen.

Kürzlich habe ich eine Sendung gesehen, in der es um Zucker ging. Jede Art von Zucker. Alles ungesund! Böses Zeug! Auch Frucht- und Traubenzucker. Zucker macht nicht nur fett und löst Diabetes aus, sondern begünstigt wohl auch das Wachstum von Krebszellen. So hieß es da.
Okay, dass Süßigkeiten nur in Maßen gegessen werden sollten – wenn überhaupt – dürfte eigentlich jedem klar sein. Dass sich Zucker unter verschiedensten Namen in den unterschiedlichsten Formen in diversen Lebensmittel “verstecken”, weiß auch mittlerweile jeder. Bald muss jedes Gramm Zucker eindeutig auf den Verpackungen von Lebensmitteln angegeben werden und darf sich nicht mehr hinter der Bezeichnung “Kohlenhydrate” verstecken.
Zucker ist also schlecht für den Menschen. Egal wie viel davon.

Fette sind auch ungesund. Die machen dick. Angeblich. Gut möglich. Ich nehme das einfach mal so hin. Dass man eine Flasche Olivenöl nicht auf ex trinkt sollte doch logisch sein. Auch dass man beim Kochen nicht alles in Butter/Öl ertränken muss.
Fett ist aber – wie Zucker – ein wichtiger Geschmacksträger. Ohne muss man den Geschmack künstlich verstärken oder bekommt fade Lebensmittel. Dass künstliche Zusatzstoffe aller Art nicht gesund sein können, ist auch logisch.
Ach und nicht zu vergessen, dass zu heißes und altes Fett Acrylamide enthalten kann, die Krebs verursachen können.

Salz ist der nächste Feind. Besonders jodiertes Speisesalz. Es wurde sogar mal der Salzgehalt im Brot herabgesetzt (gesetzlich). Hat aber niemandem geschmeckt. Salz ist nämlich ebenfalls ein Geschmacksträger.

Darüberhinaus gibt es viele Mythen zu Lebensmitteln. Die meisten wurden unlängst widerlegt. Beispielsweise, dass Spinat viel Eisen enthält. Ein simpler Kommafehler, der erst viele Jahre später aufgedeckt wurde. Da wundert es mich, dass das niemand früher überprüft hat.
Vor einiger Zeit habe ich irgendwo gelesen, Milch sei auch nicht so gesund wie immer behauptet wird. Dabei geht es um das enthaltene Kalzium, das angeblich vom Körper nur in winzigen Mengen aufgenommen wird. Und angeblich entziehe Milch dem Körper sogar Kalzium.

Wenn mittlerweile alles so schädlich für den Menschen ist, frage ich mich, was man noch essen und trinken kann, ohne sich den Gefahren von Krebs, Herzinfarkten, Diabetes, Fettleber, Leberzirrhose, Allergien etc. auszusetzen.
In New York werden keine zuckerhaltigen Getränke mehr in Portionen größer als ein halber Liter öffentlich zum Mitnehmen verkauft. Als ob das helfen würde; dann kauf ich halt zwei Portionen oder mehr, davon kann man niemanden abhalten. Disney macht in den USA auf seinen TV-Sendern keine Werbung mehr für Süßigkeiten, stattdessen werden Werbespots gezeigt, die die Kinder dazu anregen sollen, mehr Obst und Gemüse zu essen. Das hilft aber nur, wenn die Eltern “gesundes” Essen einkaufen.
Solange es keine großen Studien mit vielen verschiedenen Probanden gibt, die ergeben, dass mindestens 75% aller Testpersonen negativ auf bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln reagieren, werde ich weiterhin essen und trinken, was mir schmeckt. Ich habe weder die Lust, noch die Zeit, mir bereits beim Einkaufen und später beim Verzehr Gedanken darüber zu machen, was ich meinem Körper da gerade vermutlich antue.
Wären Lebensmittel alle so gefährlich wie das ständig rausklingt, müsste es auf den Verpackungen Warnhinweise wie auf Zigarettenschachteln geben, wenn sie nicht sogar direkt verboten würden. Solche Warnhinweise gibt es aber nicht einmal auf alkoholischen Getränken und Alkohol in zu großen Mengen ist wirklich sehr gefährlich; und das im Gegensatz zum Rauchen unmittelbar nach dem Konsum.

Ich steige da allmählich wirklich nicht mehr durch… Das Problem daran ist nur, dass man bei all dem Hin und Her irgendwann eine “scheiß egal”-Haltung annimmt. Oder man schlägt die andere Richtung ein und vertraut darauf, dass “Bio” wirklich gesünder ist. Oder kauft nur noch fettreduzierte Produkte. Oder glaubt, dass Diät-Produkte beim Abnehmen helfen.
Können wir uns darauf einigen, dass zu viel von allem schlecht ist? Aber wie viel ist zu viel? Wie soll man sein Leben genießen, wenn man schon nicht die lebensnotwendige Nahrungsaufnahme genießen kann? Da sollte doch das Hauptaugenmerk liegen.

Ich beende das Ganze einfach mit einem treffenden Zitat von Heinz Erhardt Diether Krebs:

Hauptsache ist, es muss schmecken.

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Vielen Dank

Ich nutze meinen Amazon-Wunschzettel seit Jahren eigentlich mehr als Merkzettel für spätere Anschaffungen. Oder als Antwort auf die Frage meiner Familie, was ich mir denn zum Geburtstag / zu Weihnachten wünschen würde. Und so habe ich vor ein paar Tagen erst wieder ein paar Kleinigkeiten von meinem eigenen Wunschzettel bestellt und beim Stöbern wieder neues hinzugefügt. Heute kam meine Bestellung dann auch an. Und dazu ein weiteres Päckchen von Amazon. Na ja, kommt ja schon mal vor, dass die eine Bestellung auf mehrere Päckchen aufteilen. Also aufmachen und reingucken.

Wieso zur Hölle ist das als Geschenk verpackt? Die Option nutze ich bei Käufen für mich selbst doch gar nicht… Oh, ein Umschlag. Wollen doch mal sehen, was ich versehentlich falsch geklickt habe…

Ich gar nicht :) Es hat tatsächlich jemand etwas von meinem Wunschzettel für mich bestellt. Das ist in zehn Jahren erst das dritte Mal, aber das allererste Mal, dass es jemand völlig fremdes war.

 

Herzlichen Dank an Klaus D. für die DVD “Die nackte Kanone Trilogie”. Ich freu mich riesig über das Geschenk. :-)

Ich hoffe, du hast über mein Blog zu meinem Wunschzettel gefunden und liest das hier, denn sonst habe ich leider keine andere Möglichkeit, dir zu danken.

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Häkel-Patchwork-Decke “Super Mario”

supermario_decke_plan

Das ist der Plan. Super Mario in Siegerpose. Aus einzelnen Granny-Square-Patches.

352 Patches brauche ich dafür. Ein hartes Stück Arbeit. Und dann habe ich nur das Motiv. Anschließend möchte ich die Decke noch rechteckig bekommen. Dafür möchte ich einen grauen “Hintergrund” ebenfalls aus einzelnen Patches häkeln. Drumherum kommt dann noch ein Rahmen aus schwarzen Patches. Dazu werde ich aber ungefähr nochmal so viele Patches brauchen. Darum fange ich erstmal nur mit Mario an. Das wird sicher lange genug dauern. Auch wenn ich für einen Patch nur ca. 20 Minuten brauche, habe ich erst 17 fertig. Ich stricke nebenbei einfach zu viel 😀

Was soll’s? So bekomme ich auf jeden Fall eine richtig geniale Decke. Der Plan ist auch viel besser als mein ursprüngliches Langzeitprojekt.

Ich verwende übrigens wieder Schachenmayr smc Catania und Lana Grossa Cotone (also Baumwollgarn) und meine 3,5 mm Häkelnadel. Die Patches haben eine Kantenlänge von etwa 6,5 cm und sind (natürlich) quadratisch.

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Goodbye, my Smart, goodbye

Nach gut vier Jahren wird es nun Zeit für einen neuen fahrbaren Untersatz. Mein Smart Fortwo hat mir treue Dienste geleistet, macht aber seit einigen Monaten immer mehr Ärger. Da ich in absehbarer Zeit längere Strecken als bisher zu fahren habe, lohnen sich die Reparaturen einfach nicht. Also steige ich um auf einen Seat Ibiza. Die Ummeldung erfolgt heute Morgen und mit etwas Glück kann ich ihn heute Nachmittag bereits abholen. Dann habe ich endlich ein Auto mit Servolenkung und Tempomat, um nur zwei der Highlights zu nennen. Außerdem muss ich mich dann auch nicht mehr fremdschämen, wenn ich auf der Autobahn die linke Spur benutze (bei 140 km/h ist das echt peinlich, wenn man an Wagen mit mind. doppelt so viel PS spielend leicht vorbeikommt; da soll nochmal einer sagen, Smarts wären lahme Krücken. Ich weiß wenigstens wie ich mit meinem Auto umgehen muss, um von A nach B zu kommen, ohne andere aufzuhalten).

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Häkelnde Männer braucht das Land

Mich hat der Häkel-Virus erwischt.

Nachdem ich ja bereits ein Armband und einen Schlüsselanhänger gehäkelt habe, sind mittlerweile zwei Ketten und zwei weitere Armbänder hinzugekommen:

Und weil ich bei den letzten beiden so unkonzentriert war und dadurch einige Fehler (falsch aufgefädelt, Faden gerissen) gemacht habe, pausiere ich das Perlenhäkeln vorerst ein wenig und häkel ohne Perlen.
Dabei ist bereits eine Handytasche entstanden (eine Anleitung dazu gibt es auf YouTube):

Das macht mir auch Spaß und geht etwas schneller als häkeln mit Perlen.

Es überrascht mich nicht wirklich, dass die Anleitungen, die ich bisher gefunden habe, fast ausschließlich von Frauen erstellt wurden. Viel mehr überrascht mich die Überraschung der Frauen, wenn sich doch mal ein häkelnder Mann zeigt.
Frauen üben doch schon seit langem Tätigkeiten aus, die vorher nur von Männern ausgeübt wurden, das ist mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr. Jetzt sind halt auch mal die Männer an der Reihe, Tätigkeiten auszuführen, die bislang nur von Frauen ausgeführt wurden. Das ist doch nicht ungewöhnlich, sondern vollkommen normal und darüberhinaus auch im Sinne der Geschlechtergleichstellung 😉

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Neues Hobby: Perlenhäkeln

Es ist sicher nicht gerade das männlichste Hobby, aber das sind Handarbeiten selten: Perlenhäkeln. Vor Jahren wollte ich das schon lernen, war damals aber zu blöd dazu. Ich habe es partout nicht hinbekommen und dann einfach wieder aufgegeben. Ende vergangener Woche hat es mich dann aber wieder gepackt und ich wollte es erneut versuchen. Dazu habe ich mir reichlich Anleitungen gesucht. Anschließend musste ich feststellen, dass keine meiner fünf Häkelnadeln für die Technik geeignet war. Also habe ich mir noch eine 1,25 mm und eine 1,50 mm Nadel dazu gekauft. Mit der 1,25 funktioniert es hervorragend.

Und so ist von Freitag bis Sonntag ein erstes Armband entstanden:

schlauchkette_20130519Das hat mir viel Spaß gemacht und ich bin vom Ergebnis richtig begeistert. Darum habe ich letzte Nacht noch einen Schlüsselanhänger gehäkelt:

schlüsselanhänger_20130521Als nächstes folgt eine schwarz/weiße Kette, für die ich mir auf www.perlenhaekeln.de ein Muster ausgesucht habe. Im Moment bin ich noch dabei die 2,5 mm Rocailles aufzufädeln.

Das schwierigste an dieser Technik ist ganz klar der Anfang. Aber danach geht’s wirklich leicht. Falls also irgendwer Lust bekommen sollte, das ebenfalls zu versuchen: Nur nicht so schnell aufgeben wie ich vor ein paar Jahren 😉

Mit der kostenlosen Software jbead lassen sich übrigens ganz leicht Vorlagen erstellen. Auch das macht schon eine Menge Freude und ich denke, dass ich über kurz oder lang einige meiner Kreationen hier veröffentlichen werde.

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Seifenrechner – jetzt auch offline

Mein Seifenrechner ist jetzt seit fast zwei Monaten online und wird anscheinend gern genutzt. Dafür braucht man aber eine Internetverbindung (in der heutigen Zeit sicher kein großes Problem mehr). Was aber, wenn das Internet mal ausfällt und man trotzdem seifeln will? Entweder greift man auf notierte/ausgedruckte Rezepte zurück und ist frustriert, dass man nichts neues versuchen kann, oder man wartet bis das Internet wieder läuft. Jetzt nicht mehr:

Wie ich bereits schrieb, lerne ich derzeit Java und wollte als “Übung” einen Seifenrechner erstellen, den man offline nutzen kann. Der ist jetzt fertig und funktioniert wie er soll. Zumindest macht es auf den ersten Blick den Anschein.

Die Auswahl an Fetten/Ölen ist stark begrenzt, lässt sich aber erweitern, indem man die .jar-Datei mit einem Archivmanager wie 7-zip öffnet und die fette.xml mit einem Texteditor bearbeitet. Ich habe auch auf Extras wie Etikettenvordrucke, INCI-Bezeichnung etc. verzichtet. Diese Version berechnet nur die benötigte Flüssigkeits- und Laugenmenge. Also insgesamt wirklich rudimentär.
Aber probiert’s einfach mal aus.

Download: Seifenrechner.jar, plattformunabhängig, JRE (min. Version 6) wird benötigt
Die Icons stammen aus dem “Farm Fresh Iconset” und sind von Fatcow Web Hosting

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Ich programmier die Welt wie sie mir gefällt

Seit ich am Computer daddeln kann faszinieren mich die Möglichkeiten, was man alles mit einem Computer für Computer erstellen kann. Also auch das Erstellen eigener Programme. Ich habe allerdings sehr lange gebraucht, um mich mit Programmieren zu beschäftigen. Das, was ich damals im Informatik-Unterricht in der Schule gelernt habe, war leider nicht zu viel zu gebrauchen. Es bot lediglich einen Einstieg, um zu verstehen, was beim Programmieren passiert, wie das abläuft und was dafür nötig ist. Mit DOSLOGO & WinLOGO, JavaHamster, WinAli und ähnlichem war man in seinen Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt. Als wir mit Hilfe von BlueJ damals mehr oder weniger richtig in Java programmiert haben, wuchs mein Interesse immer weiter. Nur war mir Java zu der Zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Ich konnte ein bisschen damit herumrechnen und öde Texte auf den Bildschirm zaubern. Das war’s.

Glücklicherweise war das aber auch gerade die Zeit, in der das Internet immer mehr Einzug in private Haushalte hielt. Also wollte ich Webseiten “programmieren”. In der BRAVO ScreenFun gab es dazu auch eine kleine Einführung, sowie eine Buch-Empfehlung. Ich habe mich dann in die Materie eingelesen und fleißig Webseiten erstellt, deren Quelltext eigentlich nur durch FrontPage hätte schlechter gestaltet werden können. Aber was soll’s? Ich konnte die Ergebnisse sofort begutachten. Ohne stundenlanges Kompilieren oder viel Geld für eine IDE auszugeben.

Kurz darauf gab es wieder eine interessante Buch-Empfehlung. Diesmal ging es um Programmieren im Allgemeinen. In dem Buch wurden die Sprachen BASIC, QBASIC, VB, VBA, C++ und Java vorgestellt und dem Leser anhand kleiner Tutorials näher gebracht. Die wurden mir aber schnell langweilig, weil ich nicht wusste wie man damit eine GUIerstellt.

Schließlich bin ich bei PHP gelandet. Das konnte ich mit meinem Wissen über HTML & CSS hervorragend kombinieren. JavaScript wurde damals von vielen Benutzern aus Sicherheitsgründen deaktiviert und stellte somit keine Option für mich dar.
Dank XAMPP ist es kein Problem PHP-Code, der einen Server zur Ausführung benötigt, lokal auf dem eigenen Rechner auszuführen. Super Sache.

Mittlerweile bin ich aber an einem Punkt angelangt, an dem ich bestimmte Anwendungen erstellen möchte, die aber nicht auf meinem Server ablegen will. In einigen Fällen ist das auch einfach nicht sinnvoll oder überhaupt möglich.
Es stellt sich nur die Frage, welche Sprache man dafür wählt. Und in genau dem Dilemma stecke ich gerade.

Python
Schöne Sprache, leicht zu lernen. Mit Tkinter lassen sich auch relativ leicht GUIs erstellen. Bereitet mir aber Schwierigkeiten bei der Weitergabe der Programme an Windows-User.

C
Weit verbreitet, sehr mächtig, recht kompliziert und schon ziemlich alt. Hab mich bisher nicht ernsthaft dran getraut.

C#
Junge, moderne Sprache, die auf C basiert. Allerdings kommt sie aus dem Hause Microsoft und ist deshalb für mich als Linux-User uninteressant.

C++
Quasi Nachfolger von C, ebenfalls sehr mächtig und weit verbreitet, aber auch kompliziert. Ich habe angefangen C++ und auch Qt zu lernen, komme aber bisher noch nicht so recht damit klar. Außerdem habe ich auch hier wieder Probleme beim Kompilieren meiner Programme für Windows.

Java
Sehr weit verbreitet, ist auf sehr vielen Computern vorhanden. Bislang hat mir Java gar nicht zugesagt, aber seit ich vor ein paar Tagen damit angefangen habe, ändert sich meine Meinung nach und nach. Die Erstellung von GUIs empfinde ich als einfacher als bei Python oder C++ und solange ich keine systemspezifischen Methoden benutze, sollte ich keine Probleme mit Windows bekommen. Allerdings finde ich sowohl Eclipse, als auch NetBeans ziemlich verwirrend. Was aber daran liegen könnte, dass ich bislang nicht wirklich mit IDEs gearbeitet habe.

Fazit: Ich lerne jetzt erstmal Java und gucke, wo es mich überall hinführt und gehe dann weiter in Richtung C++. Programmieren zu können kann manchmal sehr nützlich sein. Auch wenn man es (so wie ich) nur auf einem relativ niedrigen Level (nämlich als Hobby) kann.

Warum überhaupt das Ganze? Nun, aktuell möchte ich meinen Seifenrechnern auch denen zur Verfügung stellen, die nicht 24/7 online sind bzw. sein können. Und je mehr ich dazu lerne, umso mehr Möglichkeiten werden sich mir bieten. Es gibt schließlich immer mal Situationen, in denen man bestimmte Vorgänge mit einem kleinen Programm beschleunigen möchte.

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Seifenrechner

Mein Seifenrechner ist endlich soweit fertig, dass ich ihn online stellen konnte. Bislang gab es eine sehr abgespeckte Version davon, mit der man lediglich die zur Seifenherstellung benötigte Lauge berechnen konnte und selbst das funktionierte nicht richtig. Bei der aktuellen Version ist es möglich, sich zu registrieren, um erstellte Rezepte speichern und später ggf. bearbeiten zu können. Nicht registrierte Benutzer müssen ihre Rezepte nach der Berechnung rauskopieren.

Bislang kannte ich nur den Seifenrechner von Naturseife.com. Die Seite wurde aber seit langem nicht mehr aktualisiert und dem Rechner fehlen einige Bequemlichkeits-Features. Man kann damit zwar auch hervorragend arbeiten, jedoch befürchte ich, dass die Seite irgendwann einfach offline sein könnte und es somit keinen deutschen Seifenrechner mehr gäbe.

Ein weiterer Vorteil meines Seifenrechners ist, dass er jQuery Mobile benutzt und somit auch auf Smartphones und Tablets funktionieren sollte. Somit muss man das Rezept nicht zwangsläufig ausdrucken oder einen Computer in der Seifenküche stehen haben.

So ganz vollständig ist der Rechner aber noch nicht. Es fehlen beispielsweise ein paar der INCI-Bezeichnungen für die Fette und Öle. Ich habe aber bereits vorgesorgt: Sollte jemand Fehler finden, Anregungen haben oder INCI-Bezeichnungen kennen etc., können diese unter bugs.madman-maniac.de gemeldet werden.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer aus dem Schnugis Forum, die die erste Version meines Seifenrechners fleißig getestet und immer wieder neue Ideen geliefert haben. Ohne sie wäre der Seifenrechner sehr viel weniger umfangreich.

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WebDAV unter Ubuntu Server 10.04 LTS (Lucid Lynx) installieren

Ich habe gestern die verschiedensten Anleitungen durchprobiert, um WebDAV auf meinem Server zu installieren. Alle mit dem Ergebnis, dass ich mich zwar anmelden konnte, mir das Erstellen von Dateien und Ordnern aber verweigert wurde. Und das, obwohl ich vorhandene Dateien lesen, bearbeiten und löschen durfte. Ich bekam beim Erstellen neuer Dateien/Ordner immer den Fehler “403 Forbidden”. Heute bin ich beim Durchsehen des Error-Logs dann drauf gekommen, wo der Fehler liegt. Es fehlte EIN Zeichen in der Konfiguration! Ein simpler Slash hat gefehlt.

Darum hier jetzt eine kurze Anleitung im Schnellverfahren ohne große Erklärungen, wie man WebDAV unter Ubuntu Server 10.04 LTS installiert:

Zunächst einmal müssen die entsprechenden Apache-Module aktiviert werden:

Dann brauchen wir ein Verzeichnis, das für WebDAV freigegeben werden soll:

WebDAV-Konfiguration hinzufügen:

Für mich entscheidend waren die beiden Zeilen direkt unter #webdav. Dort müssen die Pfade mit einem Slash enden.

Wie man SSL-Zertifikate erstellt, erkläre ich an dieser Stelle nicht. Dazu verweise ich einfach mal auf OpenSSL.
Weiter im Text. Noch passiert nämlich gar nichts. Erstmal muss die Konfiguration verfügbar gemacht werden:

Außerdem brauchen wir noch berechtigte Benutzer:

Man wird darum gebeten, dem User ein Passwort zu geben und dieses noch einmal zu bestätigen. Sollte vom Anlegen normaler Unix-Benutzer etc. bekannt sein. Die Option -c muss nur beim ersten Mal angegeben werden, damit wird die Datei userfile neu erstellt. Das heißt im Umkehrschluss, wenn die Datei schon existiert und ggf. Benutzerdaten enthält und man die Option -c benutzt, werden alle bisherigen Benutzer gelöscht, da die Datei überschrieben wird. Die Datei braucht noch passende Rechte:

Nach einem Neustart des Apache sollte alles funktionieren:

Nun sollte man das WebDAV-Verzeichnis mounten können.

Denkt daran, eure Pfade, IP-Adressen, Benutzer, Gruppen etc. eurer Konfiguration anzupassen. Und legt die Datei userfile nicht in das WebDAV-Verzeichnis!

Ich hoffe, ich konnte mit dieser Anleitung ein wenig weiterhelfen

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